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DIE IDEE

Blickwinkel - Straßentheater im Blick!
Straßen, öffentliche Plätze, gewohnte Orte, Stadtteile und
vieles mehr einer Stadt bilden das gute Gefühl, zu Hause zu sein.

Und dann:
Künstler, Bühnen, Unruhe - dort, wo bis gestern alles „beim Alten“ war. Räume verändern sich, Räume werden greifbar - Straßentheater schafft, Räume neu zu erleben.
All das geht nicht ohne den Charme vieler Künstler, das Engagement vieler Veranstalter, die Zugeständnisse einer Stadt.
Doch was ist, wenn sich der Rahmen ändert? Der Raum ein anderer wird?
Wir wollen uns in Dinslaken den Raum geben, Straßentheater, dieses besondere Genre, aus verschiedenen Blickwinkeln anzuschauen.
Dazu bieten wir vor Ort „die verkehrte Messe“, einen kleinen Marktplatz für den Austausch zwischen Künstler:innen und Veranstalter:innen, wir werden neueste Programmideen in Zusammenarbeit mit dem BUTIÖR (Bundesverband Theater im öffentlichen Raum) und NZR (Neuer Zirkus Ruhr e.V.) vorstellen, Gastredner:innen werden themenspezifisch das „Spezielle“ dieses Genres betrachten und vieles mehr ...
Wir laden alle ein, die mit Theater auf der Straße zu tun haben, damit zu tun haben wollen und daran interessiert sind, ob Kultur, Politik und Finanzen uns in Zukunft vor neue Herausforderungen stellen.

BLICKWINKEL

UNSERE DOZENTEN

ANDREAS BARTEL

Andreas Bartl ist neben seiner Tätigkeit als Artist u.a. Circus Rigger, Initiator des Leitfadens “Sicherheitstechnische Grundlagen im Circus“ und technischer Leiter der Neuland- Veranstaltungen in der Stadt Oldenburg sowie technischer Leiter der Reihe „SpielART –Kulturfest op de Geest“ im Landkreis Oldenburg.

RAINER BAUER

Künstler & Kulturmanager Freier Schauspieler, Festivalleiter und Impulsgeber, unterwegs als Profibürokrat Herbert Faulhaber, künstlerischer Leiter von Just for Fun Straßentheaterfestival Darmstadt, Just for Fun Express, Straßentheaterspektakel Altstadt Pur Ortenberg, Varieté Extra, Mollerkoller, Vorstandsvorsitzender des Freie Szene Darmstadt e.V.

STEFAN BEHR

studierte Sozialpädagogik und Theaterpädagogik. Er lernte Regie bei Mario Del Gado/Peru. Seit 1993 konzipiert und kuratiert er das internationale Straßentheaterfestival „Gassensensationen“ in Heppenheim.
1998 begründete er Theater ANU und ist seitdem in der künstlerischen Leitung und als Autor tätig. Seit mehreren Jahren hält er Vorträge zu Themen des Kulturmanagements und schlägt dabei immer wieder innovative Strategien vor.

URSULA MARIA BERZBORN

Ursula Maria Berzborn ist Regisseurin, Performerin, Bühnen-und Kostümbildnerin. Sie studierte in Berlin Bühnenkostüm, war 1990Mitgründerin des Kunsthauses KuLe und gründete 1996 die Performancegruppe Grotest Maru, deren Künstlerische Leiterin sie ist. Grotest Maru tourt weltweit und entwickelt ortsspezifische und partizipative Inszenierungen. Ursula Maria Berzborn ist auch als Kuratorin und Veranstalterin tätig und übt seit 2004 diverse Lehrtätigkeiten aus. 2006 – 2018 war sie Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Theater im Öffentlichen Raum und ist seit 2018 Ansprechpartnerin des LAFT und Expertin im Berliner PAP
(Performing Arts Programm) für Darstellende Künste im Öffentlichen Raum.

CHRISTIANE HOFFMANN

Christiane Hoffmann, geboren 1963 im Harz, lebt und arbeitet in Görlitz. Seit 1993 arbeitete sie im dortigen Kulturamt. 1995 übernahm sie die Projektleitung des Internationalen Straßentheaterfestivals ViaThea in der Europastadt Görlitz / Zgorzelec, das sich u. A. die Überwindung der deutsch–polnischen Grenzen zum Ziel gesetzt hat.
Christiane Hoffmann war Gründungsmitglied des Bundesverbands Theater im Öffentlichen Raum und arbeitet seit 2007 im Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau.

SABINE KUHFUSS

Sabine Kuhfuss absolvierte ein Studium der Diplom-Pädagogik und Soziologie an der Universität Bielefeld und Kulturmanagement an der Leibniz-Universität Hannover. Seit 2004 ist sie in der Kultur-abteilung der Stadt Detmold tätig und verantwortet dort unter-schiedliche Veranstaltungsformate mit Darstellender Kunst im Öffentlichen Raum.
2019 übernahm Kuhfuss die fachlich-künstlerische Leitung des KulturTeams der Stadt Detmold und die künstlerische Leitung des Festivals BILDSTÖRUNG. Durch ihre Initiative wurde das Festival assoziiertes Mitglied des europäischen Netzwerks zur För-derung und Entwicklung künst-lerischer Kreationen im öffentlichen Raum (In Situ) und Mitglied im Bundesverband Theater im Öffentlichen Raum e.V., dessen Arbeit Kuhfuss im Vorstand aktiv mitgestaltet.

NICOLE RUPPERT

Nicole Ruppert ist studierte Literaturwissenschaftlerin und seitüber 30 Jahren als Kulturmanagerin selbstständig tätig. Sie betreibt eine Veranstaltungs-agentur, deren inhaltlicher Schwerpunkt das Theater im Öffentlichen Raum bildet. Als Kuratorin verantwortetsie u.a. das Programm des „Internationalen Straßentheater Festival Holzminden“ und die
„Neuhardenbergnacht“.
Nicole Ruppert bietet Beratungen für Selbstständige in kreativen Berufen an und engagiert sich ehrenamtlich im Vorstand vom
„Bundesverband Theater im Öffentlichen Raum e.V.“.

PROF. DR. OLIVER SCHEYTT

Prof. Dr. Oliver Scheytt zählt zu den bundesweit führenden Experten, wenn es um Personalentwicklung, -planung oder -qualifizierung in Kulturbetrieben geht. Sein umfassendes Wissen als langjähriger Kulturdezernent
(Essen), Geschäftsführer der RUHR 2010 und seine Lehrtätigkeit als Dozent an der HFMT in Hamburg zeichnen ihn dafür aus.
Sein Unternehmen KULTUREXPERTEN orientiert sich an vier Feldern für die erfolgreiche Führung von Kulturbetrieben: Trends erkennen, Konzepte erarbeiten, Prozesse steuern und Potentiale mobilisieren.

CHRISTIAN STRÜDER

Christian Strüder war über 30 Jahre lang verantwortlich für das Gastspielprogramm der Herner Flottmann-Hallen im Bereich
‚Darstellende Kunst‘. Zunächst mit Schwerpunkt auf experimentellem Theater und zeitgenössischem Tanz, richtete er ab etwa 2006 den Fokus auf die Sparten ‚Neuer bzw. Zeitgenössischer Zirkus‘ sowie
‚Figuren-/Objekttheater für Erwachsene‘. Im Rahmen der Kulturhauptstadt Ruhr 2010 war er für die Konzeption und Durchführung des ersten reinen Festivals für zeitgenössischen Zirkus in Deutschland im Rahmen unter dem Titel ‚Cirqouleur‘ verantwortlich. Seit Anfang 2023 Vorstand des Vereins Neuer Zirkus Ruhr e.V.

BERNWARD TUCHMANN

Bernward Tuchmann absolvierte das Diplom-Studium Geographie, Politikwissenschaft, Verwaltung und Raumplanung. Seine berufliche Tätigkeit begann er als Consulter und Marktforscher für ein kommunales Verkehrsunternehmen im Kreis Unna. Berufsbegleitend nahm er in Berlin an einer Weiterbildung zum Kulturmanager teil und wechselte im Anschluss als Leiter Vertrieb und Marketing am Theater Osnabrück in den Kultursektor; parallel engagierte er sich als Diplomgutachter am Institut für öffentliches Management der Hochschule Osnabrück. Bernward Tuchmann ist Geschäftsführer der INTHEGA, der Interessengemeinschaft der Städte mit Theatergastspielen e.V.

CHRISTIANE VENNE-POLLMEIER

Christiane Venne-Pollmeier schloss 1991 ihr Studium an der Fachhochschule für öffentlichen Verwaltung NRW mit dem Abschluss Diplom-Verwaltungswirtin (FH) ab. Nach diversen Stationen in verschiedenem Bereichen der Verwaltung, u.a. auch als Geschäftsführerin des früheren Jugendkulturrings Gütersloh, zog es sie 2015 wieder in einen Bereich mit Kulturbezug. Christiane Venne-Pollmeier ist Verwaltungsleiterin des Kultursekretariats NRW Gütersloh und Stellvertreterin der Geschäftsführung. Sie ist verant-wortlich für alle Verwaltungs- und Zuwendungsangelegenheiten des Kultursekretariats NRW Gütersloh und leitet zudem die Arbeitskreise Kabarett/Kleinkunst/Comedy und Sommerprogramm der Sparte „Freie Szene“.

JAN VICTOOR

Jan Victoor war von 1986 bis Ende 2012 Direktor des Kulturzentrums von Ypern. Mit einem privaten VZW organisierte er 10 Jahre lang ein Musikfestival in Ypern. Mit dem Kulturzentrum unterstützte er die ersten beiden Jahre von City of Wings Ypres. In 2007 übernahm er die Koordination des Festivals. Unter seiner Leitung wurde das Promotionfestival für Zirkus und Theater im öffentlichen Raum internationaler und entwickelte sich zu seiner heutigen Form. Nach seiner Pensionierung wurde er vom Kulturzentrum gebeten, die Leitung des Festivals weiter-zuführen. Seit 2013 tut er dies als Freiwilliger.

UNSER PROGRAMM

23. JANUAR 2024

10:15
Begrüßung Kulturdezernentin
Dr. Tagrid Yousef und Kulturausschußvorsitzender der Stadt Dinslaken Ronny Schneider

10:25
Produzieren für …
Ursula Maria Berzborn und Christiane Hoffmann

11:15
Kuratieren für …
Sabine Kuhfuß und Nicole Ruppert

12:50
Zirkus-Pitches
Projektbüro Neuer Zirkus Ruhr

14:00
Hat Straßentheater Zukunft?
… und wenn ja, welche? Stefan Behr

15:00
Speed-Dating
Die verkehrte Messe

Abendprogramm 20.00 Uhr

SING WILSON: „why not maybe perhaps“

Das Duo SING WILSON – die Abend Performance!

Stefan Sing, einer der innovativsten zeitgenössischen Jongleure im Duo mit Liam Wilson. „SING WILSON!“ ist ein abstrakt expressionistisches Jongliergemälde, in welchem die ungeschriebenen Gesetze der Jonglage ad absurdum geführt werden und die Jonglage die Jongleure jongliert.

Angestachelt von den unendlichen Möglichkeiten Objekte zu manipulieren erforscht Stefan Sing dieses Universum seit über 30 Jahren. Sein Stil mit den Objekten zu tanzen hat die Welt des Zirkus und Tanzes maßgeblich beeinflusst.

Der Jongleur und Experte für Künstliche Intelligenz Liam Wilson verließ seinerseits Schottland, um die europäische Zirkuswelt zu erkunden. In seinen Arbeiten verschiebt er die Grenzen zwischen Tanz, Pantomime, Magie und Objektmanipulation.

„why not maybe perhaps“ ist das neue Stück der beiden Ausnahmejongleure. Sie reagieren auf jeden Impuls ihres Partners in superkurzer Zeit. Ihre Geschichte hat (scheinbar) keine Logik. Jeder Moment hat seine Berechtigung: von der Gemeinheit zur Zärtlichkeit, zur Melancholie, zur Supernova.

Jonglieren ist, wie James Joyce schreibt.

Jonglieren ist, wie Ligeti komponiert.

Jonglieren ist, wie Kandinsky malt.

Der Eintritt ist frei – Der Hut geht rum!

24. JANUAR 2024

10:00
Ohne Boomer geht es auch Dr. Oliver Scheytt

10:45
Forschungen im Paragraphen-Dschungel
Andreas Bartl

11:45
Short Cuts
BUTIÖR
Rainer Bauer

14:00
Indoor – Outdoor Podiumsdiskussion

15:00
Ieper – Festival
Jan Victoor

15:45
Straßentheater und Gastspielhäuser – welche Rahmenbedingungen gibt es Bernward Tuchmann

16:30
Abschluss

UNSERE THEMEN AM 23.01.2024

Ursula Maria Berzborn und
Christiane Hoffmann

„Produzieren für ….“

Eine Künstlerin und eine Veranstalterin teilen im Tandem ihre Erfahrungen mit den Besonderheiten des Produzierens für den öffentlichen Raum.
Bei der Konzeption, Organisation und Durchführung sind Ortssuche, örtliche Gegebenheiten, Infrastruktur u.v.m. Kriterien, die vom vielfältigen „Ge-nehmigungsdschungel” der kommunalen Verwaltungen begleitet werden. In der künstlerischen und organisatorischen Umsetzung muss oft spontan und flexibel mit dem öffentlichen Raum umgegangen werden. Welche technischen, organi-satorischen und regionalen Bedingungen sind für die Erarbeitung von Formaten der Darstellenden Künste im Öffentlichen Raum notwendig?

Sabine Kuhfuß und
Nicole Ruppert

„Kuratieren für ….“

Der Workshop KURATIEREN FÜR lädt dazu ein, sich mit der Praxis des Kuratierens für den öffentlichen Raum vertiefend zu befassen. Wie können kuratorische Pro-zesse an der Schnittstelle von Künstler: innen, Ort/Raum und Publikum gestaltet werden, damit die szenischen Künste im öffentlichen Raum ihr Potenzial entfalten können?
Was kommt zuerst: die Künstler:in, der Ort, das Stück oder die Idee der Kurator: in? Unter dem Titel out + about – Labore der Darstellenden Künste im Öffentlichen Raum, führte der Bundesverband Theater im Öffentlichen Raum e.V. (BUTIÖR) 2022 ein bundesweites Projekt durch, das die Vernetzung mit den Landesverbänden für Freie Darstellende Künste ausbauen und stärken sollte. Beide beschreiben den Weg, den es gilt, ein Festival aus Sicht einer Dramaturgie zu betrachten, die nicht nur das Zeitfenster, sondern auch Aufführungsort, Publikum, Genehmigungen und technische Voraussetzungen betrachten.

Projektbüro Neuer Zirkus Ruhr

Zirkus-Pitches:
Frisch und von hier.

Neue Zirkusstücke aus dem Förderprogramm Neue Künste Ruhr

Das Projektbüro gestaltet bei „Blickwinkel“ eine Plattform, auf der fünf ausgewählte Zirkusstücke in Kurzpräsentationen vorgestellt werden. Die Stücke sind Teil des aktuellen Förderprogramms Neue Künste Ruhr, das inno-vative Projekte von hoher künstlerischer Qualität fördert. Im 10-Minuten-Takt stellen die jeweiligen Künstler:innen ihre Stücke vor und stehen für Fragen zur Verfügung. Die Stücke befinden sich im Entstehungsprozess und haben noch Bedarf an Kooperationspartnern sowie Residenz- und Aufführungsorten im Ruhrgebiet. Die Zirkuspitches präsentieren die ästhetische Vielfalt und Zugänglichkeit der Kunstform und beflügeln den Austausch zwischen Künstler:innen und Veranstalter:innen der Region.

Stefan Behr

Hat Straßentheater
Zukunft? … und wenn ja, welche?

Straßentheater blickt auf eine langjährige Erfolgsgeschichte zurück. In vielen Städten sind Festivals und Sommerpro-gramme bereits seit drei Jahrzehnten etabliert. Die Veranstaltungskonzeptionen wirken zeitlos und sind aus den Kulturpro-grammen vieler Städte nicht mehr weg-zudenken. Doch gerade vor dem Hinter-grund der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen müssen sich Organisa-toren und Künstler fragen: Welchen Beitrag kann das Genre aktuell für die Stadtgesellschaft leisten? Wie müssen Veranstaltungskonzepte weiterentwickelt werden, um auf gegenwärtige Tendenzen wie Polarisierung oder dem Rückzug ins Private zu antworten.

„DIE VERKEHRTE MESSE“

Speed Dating
Künstler und Veranstalter Künstler treffen Veranstalter,
Veranstalter treffen Künstler.

Wir drehen die Messe um und laden Veranstalter: innen und Organisator: innen ein, einmal hinter den imaginären Messetischen Platz zu nehmen und mit Künstler: innnen das direkte Gespräch zu suchen und sich über die aktuellen Möglichkeiten einer Zusammenarbeit im auszutauschen.

UNSERE THEMEN AM 24.01.2024

Prof. Dr.Oliver Scheytt

Nachwuchs –
ohne Boomer geht es auch!

Was passiert, wenn die Boomer, die lange Jahre Festivals organisiert, Kulturabteilungen begleitet haben, den Arbeitsmarkt verlassen? Wird alles anders? Machen sich die Personalab-teilungen von Städten und Ge-meinden darüber Gedanken? Welche Auswirkungen haben die personellen Veränderungen auf dem Veranstaltungsmarkt?

Andreas Bartl

DGUV, UVV, BGV, VBG, BGN? Forschungen im Paragraphen-Dschungel
Aktuelle Entwicklung der Unfallverhütungsvorschriften und ihre Relevanz für Veranstalter:innen und Performer:innen.

Die bühnentechnischen Anforderungen werden gerade bei zirzensischen Darbietungen im öffentlichen Raum immer anspruchs-voller und parallel wird dem gesell-schaftlichen Trend der Risikoaversion folgend temporäre Infra-struktur von Behörden immer skeptischer beäugt. Welche rechtlichen Auflagen gibt es und wie müssen Veranstalter:innen diese im Austausch mit den Artist: innen adressieren? Welche Rolle haben Veranstalter:innen und wie kann eine Vernetzung helfen? Wie kann die Forderung nach immer mehr Sicherheit erfüllt werden ohne Aufführungen zu be- oder gar zu verhindern?

Christian Strüder

INDOOR – OUTDOOR
Die Anpassung von Straßentheater-produktionen an Theaterbühnen und umgekehrt. Mit besonderem Fokus auf Artistik und Neuer Zirkus

Die Saison für Theater im öffentlichen Raum in Deutschland und den meisten europäischen Ländern ist verständ-licherweise begrenzt und reicht in der Regel von April bis September. Ver-einzelt auch von März bis Oktober. Künstler:innen und Gruppen, die keine Auftritte im südeuropäischen Raum haben oder gar auf der anderen Seite der Weltkugel, müssen ihr Jahres-einkommen vorwiegend in diesem Zeitraum erwirtschaften. Und nutzen die auftrittslose Winterzeit zur Vor-bereitung neuer Produktionen, verein-zelt für Auftritte in Varietés und Galas oder für andere, oft „fachfremde“ Jobs. In den vergangenen Jahren sind jedoch vermehrt Produktionen, insbesondere im Genre Artistik/Neuer Zirkus, z. B. Gap of 42, Runners, Tridiculous, Critical Mess, Exit uvm. zu beobachten, die sowohl Indoor als auch Outdoor gespielt werden können. Oder Künstler:innen, die zweigleisig fahren und extra Outdoor- und Indoorstücke erarbeiten.
In einer kurzen Gesprächsrunde soll dieses ‚Phänomen‘ anhand von Erfahrungen aktiv Beteiligter erörtert werden. Welche Gründe spielen dafür eine Rolle? Hat sich der Markt erweitert? Welche Herausforderungen stellen sich für derartige Produktionen und ihre Macher:innen (Variabilität in Dauer, Dramaturgie, Technik, etc.)?

Jan Victoor

Das andere Festival
De Gevleugelde Stad Ieper
oder Die Stadt der Flügel.

Jan Victoor, Festivaldirektor des belgischen Promotionfestival für Zirkus und Theater im öffentlichen Raum in Ypern, berichtet über seine langjährige Erfahrung, seinen Denkansatz zum Festival und warum er glaubt, dass diese Art von Festival nicht nur für Veranstalter sehenswert ist, sondern gerade den Künstler: innen einen Mehrwert für ihre Akquise und den konstruktiven Austausch mit Veranstaltern bietet.

Bernward Tuchmann

Straßentheater und Gastspielhäuser –welche Rahmenbedingungen gibt es?

Gastspieltheater machen einen wesentlichen Bestandteil der Theaterlandschaft aus. Die INTHEGA (Interessengemeinschaft der Städte mit Theatergastspielen e. V.) vertritt als Fachverband der Gastspiel-branche rund 400 Kommunen und Vereine im deutschsprachigen Raum, welche Abnehmer von Gastspielen sind, jedoch nicht ein eigenes Ensemble unterhalten. Welche Rahmenbedingungen gibt es bei möglichen Kooperationen zwischen Straßentheatern und Gastspielhäusern zu beachten? Bernward Tuchmann, Geschäftsführer der INTHEGA, erläutert die Voraussetzungen aus Sicht der kommunalen Veranstalterinnen und Veranstalter.

Rainer Bauer

ShortCuts –
Kurzpräsentationen neuer Theaterprojekte im öffentlichen Raum

ShortCuts, ein Format des BUTIÖR zeigt acht ausgewählte, aktuelle Projekte, neue Produktionen und innovative Konzepte, die sparten-übergreifend die Vielfalt des Genres widerspiegeln. Ob Großinszenierung, ortsspezifische Aufführung, Audio-walk, Performance oder Zeit-genössischer Zirkus – ShortCuts gibt Einblicke in die künstlerische Arbeit der Akteur:innen, weckt das Interesse für Produktionen im öffentlichen Raum und vernetzt Künstler:innen und Veranstalter:innen. Präsentiert vom Bundesverband Theater im Öffentlichen Raum.

 

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Für die Registrierung und Abwicklung gibt es Veranstaltungstickets zum Stückpreis von 3,00 € inkl. VVK Gebühren je Veranstaltungstag.

UNSERE PARTNER

UNSERE FAQS

CATERING

Während der Veranstaltungstage wird es in der Kathrin-Türks-Halle die Möglichkeit geben, neben Kaffee, Tee und Softgetränken auch warme Mahlzeiten einnehmen zu können.

HOTEL

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ANFAHRT UND PARKEN

Adresse für ihr Navi Gerät:
Kathrin-Türks-Halle, Platz D’Agen 4, 46535 Dinslaken
Zahlreiche Parkplätze am Venue und in der Tiefgarage direkt unter der Kathrin-Türks-Halle

AFTER SHOW

Im Anschluss an die Veranstaltung besteht die Gelegenheit zum Austausch in der Kathrin-Türks-Halle.

UNSERE AUSSTELLER

MARKTPLATZ

Der Marktplatz beim Blickwinkel bietet den Agenturen in der Kathrin-Türks-Halle eine Plattform, um Künstler und Angebote vorzustellen und neue Kontakte zu knüpfen.

Unter anderem sind mit dabei:

DADO Messestand 2

CIRCUS UNARTIQ Messestand 3

LA POESIA Messestand 4

AGENTUR GERT RUDOLPH  Messestand 7

KONTOR FÜR KUNST UND KULTUR Messestand 8

Hier finden Sie den Messeplan:

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