Auf welche Zukunft wollen wir zurückblicken?
Zwei Tage. Eine Frage. Keine Ausreden.
Das Straßentheater steht an einem Wendepunkt. Die Zeiten, in denen bewährte Festivalformate einfach fortgeführt werden konnten, sind vorbei – angesichts knapper Kassen, schwindender öffentlicher Räume und steigender Erwartungen an gesellschaftliche Relevanz.
Die Antwort kann nicht darin liegen, das Gestern zu bewahren. Sie muss lauten: Welche Zukunft wollen wir gemeinsam gestalten?
Worum es geht
Diese Fachtagung bringt Künstler:innen und Veranstalter:innen an einen Tisch – nicht als Dienstleister und Auftraggeber, sondern als Partner:innen mit einem gemeinsamen Interesse. Denn die großen Fragen lassen sich nicht im Alleingang beantworten:
Monetär: Wie finanzieren wir Produktionen und Festivals nachhaltig, wenn Fördermittel schrumpfen und Kommunen zunehmend unter Druck stehen?
Gesellschaftlich: Wie bleibt das Straßentheater ein Ort der Begegnung, wenn öffentliche Räume zunehmend kommerzialisiert, überwacht oder verdrängt werden?
Künstlerisch: Welche neuen Formate, Erzählweisen und Partnerschaften braucht es, um die Bedürfnisse, Ängste und Hoffnungen unserer Zeit sichtbar zu machen?
Für wen?
Für alle, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen – für dieses Genre, für den öffentlichen Raum und für die Zukunft.
Wer nur zuschauen will, ist hier falsch. Wer mitgestalten will, ist willkommen. Gemeinsam geht es darum, nicht nur zu fragen, was bleibt, sondern zu entscheiden, was wir in Zukunft erreichen wollen.









